AllianzAllianz Versicherung Schulze

Ihr Ansprechpartner in Dessau - Roßlau

Firmengeschichte der Allianz

PDF Drucken

Die Allianz Versicherungs AG wurde 1889 von Carl von Thieme und Wilhelm von Finck in München gegründet und nahm 1890 in Berlin ihre Geschäftstätigkeit auf. Finanziert wurde die Aktiengesellschaft anfänglich hauptsächlich durch das Bankhaus Merck Finck & Co, die Dresdner Bank AG und der von beiden Allianz -Gründern vorher gegründeten Münchener Rückversicherung.

Ihre Geschäftstätigkeit im Ausland nahm die Allianz 1893 erstmals in London auf und gründete dort zu diesem Zeitpunkt ihre erste Auslandsfiliale. Die ersten Aktien der Allianz wurden 1895 an der Berliner Börse gehandelt. Die erste Belastungsprobe bestand die Allianz 1906 als sie einen hohen Anteil der Entschädigungen des Erdbebens in San Francisco zu zahlen hatte.

Im April 1912 sank die Titanic, hier musste die Allianz ebenfalls enorme Entschädigungen zahlen.

1922
- Gründung der Tochtergesellschaft Allianz Lebensversicherungs-AG 20ér Jahre- Allianz kauft Frankfurter Versicherungs-AG und Bayrische Versicherungsbank AG (die Namen haben die Versicherer behalten)

1932 - Eröffnung der ersten Materialprüfstelle zur Schadenforschung (jetzt Allianz Zentrum für Technik AZT)

1933 - 1945 die Allianz versichert Unterorganisationen der NSDAP und erschloss durch die Ausbreitung des Deutschen Reiches neue Geschäftsfelder. Durch Übernahme jüdischer Versicherungshäuser wurde der Kundenstamm erweitert.

1949 - nach dem Krieg und der Blockade Berlins wurde die Zentrale der Allianz nach München und die Zentrale der Allianz Lebensversicherungs-AG nach Stuttgart verlegt. Hiernach führte die Allianz als eines der ersten Unternehmen die Elektronische Datenverarbeitung für den Kundenbestand ein. Die hierfür benötigten Computer hatten die Größe einer Maschinenhalle und wurden vom Hersteller IBM gekauft. System mit Lochkarten

1958Allianz führt den Werbeslogan ........“hoffentlich Allianz versichert“ ein.

1959 - Allianz nimmt Auslandsgeschäft wieder auf ab 1970 agierte die Allianz stärker im Ausland (Aufkäufe und Gesellschaftsgründungen) Übernahme verschiedener Versicherer: AGF-Frankreich; RAS-Italien; Firemans Fund-USA

1988 - Gründung der Allianz AG Holding zur besseren Steuerung von Beteiligungen 1990 – Übernahme der Staatlichen Versicherung der DDR mit der Eröffnung einer Niederlassung in Ungarn expandierte die Allianz in den Ostteil Europas. Danach wurden Niederlassungen in 7 weiteren Ländern in Mittel und Osteuropa eröffnet.

1997 - Allianz wird zum weltgrößten Versichererungskonzern - durch die Übernahme von 51% des Aktienkapitals der zweitgrößten französischen Versicherung Assurance Genenales de France – AGF im Wert von 9,2 Milliarden DM.

1999 - Expansion nach Asien durch den Kauf der südkoreanischen First Life Insurance Co. Ltd

2001 - Übernahme der Dresdner Bank

2002 - erstmalig ein negatives Geschäftsergebnis durch die Übernahme der Dresdner Bank, in Verbindung der Naturkatastrophen in Mitteleuropa, den Anschlag auf das World Trade Center und der internationalen Finanzmarktkrise (Verlust von 1,2 Milliarden Euro) Münchener Rück Reduzierte gleichzeitig ihren Anteil an der Allianz auf 20%

2002 - Vereinte Versicherngsgruppe geht in der Allianz auf und aus der Sparte Krankenversicherung wird Allianz Private Krankenversicherungs-AG gebildet.

2002
- Gründung der Allianz Autowelt GmbH, Gebrauchtwagenbörse mit ca. 1,6 Millionen Kfz im Bestand. Dienste wie z.B. Fahrberichte, Fahrzeugbewertung und Routenplaner

2003
- Allianz und Münchener Rück kündigen ihren gegenseitigen Rahmenvertrag und Münchener Rück reduziert Allianz -Anteile auf 4,9%

2005 - Allianz gründet Direktversicherer Allianz 24

2006 - Neugründung der Holding Allianz Deutschland AG (ADAG) Allianz Versicherung, Allianz Lebensversicherung und Allianz private Krankenversicherung wurden dieser unterstellt und in Allianz Beratungs- und Vertriebs-AG (ABV) gebündelt. 2006 – Wandlung der Allianz AG in Europäische Aktiengesellschaft (SE) mit dem Namen “ Allianz SE“

2007 - Allianz kauft Verkaufsautomaten-Firma Selecta für 1,1 Milliarden Euro vom Catering Anbieter Compass Group